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Imagefilm oder Reel: Was bringt Ihrem Unternehmen mehr?

  • Autorenbild: Elias Gabriel
    Elias Gabriel
  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Ein Imagefilm für mehrere tausend Euro, der dann dreimal im Jahr auf der Messe läuft – oder zwölf kurze Reels, die jede Woche neue Leute erreichen? Diese Frage klingt nach Geschmackssache. Tatsächlich entscheidet sie darüber, ob Ihr Videobudget für Sie arbeitet oder nur gut aussieht.

Zwei Formate, zwei völlig verschiedene Aufgaben

Imagefilm und Reel werden gern in einen Topf geworfen, weil beide aus Bewegtbild bestehen. Viel mehr haben sie nicht gemeinsam. Ein Imagefilm erzählt in zwei bis drei Minuten, wofür ein Unternehmen steht: Werte, Geschichte, Anspruch. Er ist für Momente gebaut, in denen jemand ohnehin schon hinschaut – auf der Startseite, im Vertriebsgespräch, am Messestand. Ein Reel hat dagegen genau eine Aufgabe: in den ersten drei Sekunden den Daumen stoppen, der sonst weiterscrollt. Das eine überzeugt, wenn die Aufmerksamkeit schon da ist. Das andere muss sie sich erst holen.

Das eigentliche Problem ist nicht das Format

Die meisten Unternehmen, die bei uns anfragen, haben längst einen Imagefilm. Sauber produziert, die Drohne fliegt über das Firmengelände, der Geschäftsführer sagt ein paar kluge Sätze. Und dann passiert fast nichts. Der Film wird einmal verschickt, landet auf der Über-uns-Seite und sammelt dort ein paar hundert Aufrufe im Jahr. Das Geld ist nicht falsch ausgegeben, aber es ist eingefroren. Reichweite entsteht heute nicht durch das eine perfekte Video, sondern durch Regelmäßigkeit – und die kann ein einzelner Imagefilm naturgemäß nicht liefern.

Wann sich welches Format lohnt

Den Imagefilm brauchen Sie, wenn Verkaufsentscheidungen anstehen und Vertrauen den Ausschlag gibt: hochpreisige Produkte, lange Sales-Zyklen, Recruiting für Schlüsselpositionen. Hier zahlt sich Hochwertigkeit aus, weil das Gegenüber genau hinsieht. Reels brauchen Sie, wenn es darum geht, überhaupt gesehen zu werden: neue Zielgruppen, Markenaufbau, kontinuierliche Präsenz bei Kunden und Bewerbern. Der Denkfehler ist, sich für eines zu entscheiden. In der Praxis arbeiten beide zusammen – die Reels erzeugen Reichweite und Neugier, der Imagefilm fängt die Interessierten auf, sobald sie tiefer einsteigen. Wer nur Reels macht, bleibt an der Oberfläche. Wer nur den Imagefilm hat, wird nicht gefunden.

Ein Beispiel aus dem Mittelstand

Ein Maschinenbauer aus der Region kam mit genau diesem Imagefilm zu uns: gut gemacht, aber wirkungslos. Statt einen zweiten Film zu drehen, haben wir aus einem einzigen Drehtag acht kurze Reels geschnitten – ein Blick in die Fertigung, ein Mitarbeiter erklärt seinen Job, ein fertiges Bauteil in zwanzig Sekunden – und sie über drei Monate verteilt veröffentlicht. Das Ergebnis war nicht der eine virale Hit, sondern etwas Wertvolleres: konstante Sichtbarkeit, drei qualifizierte Bewerbungen auf eine vorher schwer zu besetzende Stelle und spürbar mehr Anfragen, die mit „Ich habe Sie auf Instagram gesehen“ begannen. Der alte Imagefilm läuft jetzt als Abschluss der Reel-Serie – und wird endlich gesehen.

Was heißt das für Sie?

Bevor Sie das nächste Videobudget freigeben, lohnt sich eine ehrliche Frage: Wollen Sie überzeugen oder erst einmal überhaupt gefunden werden? Meistens lautet die Antwort „beides“ – und dann geht es nur noch um die richtige Reihenfolge. Wenn Sie unsicher sind, womit Sie anfangen sollten, schauen wir uns das gern gemeinsam an. Schreiben Sie mir einfach kurz an elias@runaway-film.de, und wir finden heraus, was bei Ihnen den größten Unterschied macht – ganz ohne dass Sie gleich einen ganzen Film bestellen müssen.

 
 
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