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Imagefilm oder Erklärvideo? Die Frage, die über Ihr Videobudget entscheidet

  • Autorenbild: Elias Gabriel
    Elias Gabriel
  • vor 3 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Wenn ein Unternehmen zum ersten Mal ein Video in Auftrag geben will, kommt fast immer dieselbe Frage: Brauchen wir einen Imagefilm oder ein Erklärvideo? Die ehrliche Antwort lautet: Das kommt darauf an – aber nicht auf das Budget, sondern auf das Ziel.

Das falsche Video am richtigen Ort

Viele Unternehmen bestellen ein Video und stellen erst hinterher fest, dass es nicht das Richtige war. Ein Imagefilm, der emotioniert, aber nichts erklärt. Ein Erklärvideo, das erklärt, aber nicht überzeugt. Beide sind gut gemacht – aber am falschen Ort eingesetzt. Das kostet nicht nur Geld, sondern auch Zeit und verpasste Chancen.

Das Problem liegt meist darin, dass die Entscheidung nach Bauchgefühl getroffen wird. "Wir brauchen mal was Repräsentatives" führt zum Imagefilm. "Unser Produkt ist schwer zu erklären" führt zum Erklärvideo. Beides kann richtig sein – aber weder das Bauchgefühl noch die Komplexität des Produkts sind die entscheidenden Kriterien.

Die richtige Frage stellen

Die entscheidende Frage lautet nicht "Was sieht besser aus?", sondern: "Was soll das Video bei wem auslösen?"

Ein Imagefilm zeigt, wer Sie sind. Er schafft Vertrauen, transportiert Haltung und baut emotionale Bindung auf. Er funktioniert am Eingang der Customer Journey – wenn jemand Ihr Unternehmen zum ersten Mal begegnet, auf Ihrer Website landet oder auf einer Messe auf Sie trifft. Ein guter Imagefilm macht Ihr Unternehmen greifbar, ohne erklären zu müssen, was Sie verkaufen.

Ein Erklärvideo macht, was der Name verspricht: Es erklärt. Es ist dann richtig, wenn potenzielle Kunden nicht verstehen, was Ihr Produkt tut oder warum es besser ist als das der Konkurrenz. Erklärvideos funktionieren mitten in der Customer Journey – wenn jemand schon Interesse hat, aber noch keine Kaufentscheidung trifft.

Die Kurzformel: Imagefilm für den ersten Eindruck, Erklärvideo für den letzten Schritt vor der Entscheidung. Und 2026 gilt mehr denn je: Die Unternehmen mit der besten Videostrategie kombinieren beides. Ein Imagefilm als Evergreen auf der Website, ein Erklärvideo direkt neben dem Produkt oder der Dienstleistung. Beide können aus einem einzigen Drehtag entstehen – wenn man ihn richtig plant.

Praxisbeispiel: Erst erklären, dann imagebilden

Ein mittelständischer IT-Dienstleister aus Leipzig wollte "endlich ein Video" – ohne genau zu wissen, was er brauchte. Im Gespräch stellte sich heraus: Das Unternehmen hatte auf seiner Website kaum Traffic-Probleme, aber die Abschlussrate bei persönlichen Demos war hoch. Das Signal war eindeutig: Die Menschen, die das Produkt einmal gesehen hatten, kauften. Das Problem war der Schritt davor.

Die Lösung war ein 90-Sekunden-Erklärvideo für die Website – kein Imagefilm. Vier Monate später war die Anfragerate gestiegen, und das Vertriebsteam berichtete, dass Interessenten in Erstgesprächen gezielter fragten. Zwölf Monate später folgte der Imagefilm – für eine LinkedIn-Kampagne zur Neukundengewinnung. Erst erklären, dann imagebilden. In dieser Reihenfolge.

Welches Format passt zu Ihnen?

Wenn Sie sich fragen, ob Sie einen Imagefilm oder ein Erklärvideo brauchen, ist das keine Frage von Geschmack – sondern von Strategie. Wir helfen Ihnen, die richtige Antwort zu finden. Schreiben Sie uns unter elias@runaway-film.de oder nutzen Sie das Kontaktformular auf unserer Website – in einem kurzen Gespräch klären wir gemeinsam, welches Format für Ihr Unternehmen den größten Hebel hat.

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